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Lebenshilfe fordert Möglichkeit zur Arbeit für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf

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[…] „Das Recht auf berufliche Bildung und Arbeit muss ausnahmslos für alle gelten – nicht nur für die Leistungsstarken“, so Bundesvorsitzende Ulla Schmidt. […]

Davon können Menschen mit Behinderung und hohem Unterstützungsbedarf derzeit nur träumen. Laut Lebenshilfe verbringen rund 27.000 von ihnen den Tag in der sogenannten Tagesförderung. Dort liegt der Schwerpunkt vor allem auf der Pflege und Betreuung. Bildungs- und Arbeitsangebote sind hier rechtlich nicht vorgesehen. Anders als ihre Kolleginnen und Kollegen in der Werkstatt für behinderte Menschen erhalten die Frauen und Männer in der Tagesförderung weder ein Arbeitsentgelt, noch erwerben sie Rentenansprüche. Nur Nordrhein-Westfalen ermöglicht diesem Personenkreis die Beschäftigung in der Werkstatt. Wie viele erwachsene behinderte Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf morgens ihr Zuhause gar nicht erst verlassen und von ihren betagten Eltern betreut werden oder an sogenannten tagesstrukturierten Maßnahmen im Wohnheim teilnehmen, ist nicht bekannt. Die Lebenshilfe vermutet hier eine hohe Dunkelziffer.   […]

Quelle und komletter Text: Lebenshilfe

Aufschlussreiche Kommentare gibt es auch noch bei kobinet zu lesen.

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