Kerstin Tack äußert sich zu Aspekten des geplanten Bundesteilhabegesetzes

In einem Kommentar auf der Facebook-Seite von Kerstin Tack schilderte Gisela Maubach als Mutter eines geistig schwerstbehinderten Sohnes ihre sehr schwierige Lebenssituation und kritisierte, dass sie befürchten müsse, nach drei Jahrzehnten Pflege und Betreuung diese Belastung auch zukünftig verkraften zu müssen, weil § 102 Abs. 2 des BTHG-Gesetzentwurfes Menschen wie ihren Sohn von der Sozialen Teilhabe ausschließen soll. Deshalb müsse sie viel Kraft verwenden . . .

[Zitat] . . . um gegen einen Gesetzentwurf zu kämpfen, der meinen Sohn von der Sozialen Teilhabe bei der Tagesstruktur ausschließen würde, weil er dem Grunde nach ja einen Anspruch auf einen Werkstattplatz hätte. Ist Ihnen bekannt, dass in NRW die Arbeitsgerichte zuständig sind, wenn es Probleme mit der Bedarfsdeckung in einer Werkstatt gibt? Und ist Ihnen bekannt, dass das Landesarbeitsgericht bereits entschieden hat, dass eine WfbM keinen hohen Betreuungsbedarf decken muss? LAG Düsseldorf vom 11. November 2013 – Az. 9 Sa 469/13. Wenn die Werkstatt also keinen hohen Betreuungsbedarf decken muss, aber die Soziale Teilhabe ausscheiden soll, wenn ein Werkstatt-Platz dem Grunde nach möglich wäre, wer bitte soll dann einen hohen Betreuungsbedarf decken???“

Die Antwort von Kerstin Tack:

Tack

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